TRIFT

Handwerk, Holz und Franken

Franken, Handwerk und Funier. Was verbindet euch nur? Ich will Euch zusammenbringen. Das ist mein Ziel. Ich möchte Kultur schaffen. Das soll mein Produkt werden.

Aber wie geht das?

Zu Beginn gab es Experimente mit Funier. Ich habe es gerollt und gebacken. Geschliffen und durchleuchtet. Zerrissen, ertränkt und dann wieder zusammengefügt.

Am Ende hatte ich Glas und Holz. Und ein fast vergessenes fränkisches Handwerk, dass aus all meinen Experimenten zu mir sprach.


Es erzählte von Männern und Holz. Von gefährlicher Arbeit auf dem Wasser. Von Tradition und Kultur einer fränkischen Zunft.
Und so entstand eine Lampe, die eine Hommage an die Zeiten der Flößerei ist. Die eine Geschichte erzählt und das Licht einer vergangenen Zeit an eure Wände wirft.
Denn auch das ist Kultur. Das wir uns erinnern an das was war und ihm einen Platz in unserer Gegenwart gewähren.

TRIFT_ eine leuchtende Hommage an die Flößerei.

Bis ins 19. Jahrhundert wurden die in den großen Waldgebieten Frankens gefällten Bäume hauptsächlich auf Flüßen transportiert. Nur hier ließen sich die großen Mengen Holz

schnell und effektiv befördern.
Mit der Verbreitung der Eisenbahn im  19. .Jahrhundert änderte sich dies. Die Lokomotiven zogen größte Mengen Holz direkt an den Bestimmungsort. Und sie waren dabei schneller.

Und so begannen mehr und mehr Flößerruten zu verwaisen.

Daran erinnern die 19 Funierstäbe, die den Trift darstellen. Sie sind aus europäischem und amerikanischem Nussbaum gefertigt.
Dies schlägt einen Bogen. Von unserer Flößervergangenheit in die Gegenwart der amerikanischen Holzwirtschaft. Denn hier sind noch viele Flößer aktiv an der Arbeit.

Drei Glasscheiben stehen für den Fluß, der das Floß trägt. Mal ruhig und sanft glitzernd, dann wieder wild und rauh.
Der Zauber eines Flußes liegt oft im Licht, dass sich auf den Wellen des Wassers bricht.
Drei Glasscheiben für jeden chemischen Bestandteil des Wassers. H²O. Zwei Wasserstoffatome und einmal Sauerstoff.
Verwendet wurden hier Oranamentgläser aus der Zeit des Jugendstils, die seitlich angeschliffen wurden.
Durch diesen Schlif werfen sie einen künstlichen Horizont an die Wand und malen geheimnissvolle Muster und Schatten darunter, die an die Tiefen des Wassers erinnern.

Die Flößerei war ein gefährliches Tagwerk. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Glaube und das Vertrauen auf göttlichen Beistand in dieser Zunft weit verbreitet war und der heilige Christopherus als Schutzpatron der Flößer und einer der 14 Nothelfer verehrt wurde.
Trift wird von insgesamt 14 Hochleistungs-LEDs illuminiert. Abwechselnd in Weiß und Warm-weiß  angebracht schenken sie ein helles und doch geheimnisvolles Licht.

Gehalten wird die Lampe von vier Stahlseilen, die in der Deckenhalterung verankert sind. An diesen Seilen sind auch die Glasplatten angebracht. Durch die Verwendung von Stellschrauben lassen sich die Scheiben jedertzeit mittels eines Imbusschlüssels entfernen.Dies ermöglicht das einfache Reinigen der Scheiben.

Trift versteht sich als eine Hommage an das Handwerk des Flößens.
Sie verbindet das rauhe und zufällige Zusammenkommen des Holzes auf dem spiegelnden Wasser und erinnert an die Menschen, die noch vor wenigen Jahren auf unseren Flüßen ihrer Arbeit nachgingen.
Sie ist eine Erinnerung an die Flößerei. Als ein fränkisches Handwerk.